Was macht der Chemie- und Pharmapraktiker (CPP)?
Der Chemie- und Pharmapraktiker stellt, unter Berücksichtigung der grösstmöglichen
Sicherheit und des Umweltschutzes, chemisch-pharmazeutische Wirkstoffe mit grossen Apparaten und Anlagen her.
Auch das Reinigen und Warten von Produktionsanlagen gehört zu den Tätigkeiten des CPP.
Er ist verantwortlich für die korrekte Herstellung und die genaue Einhaltung der jeweiligen Produktionsvorschriften.
Da diese Arbeiten in einem Team durchgeführt werden ist auch gute Kommunikation wichtig.
Was sind die Anforderungen und Voraussetzungen?
Abgeschlossene Real- oder Sekundarschule
Gute Leistungen in und Interesse an naturwissenschaftlichen Fächern und Mathematik inkl. Algebra
Interesse an praktischen Tätigkeiten
Gutes Handgeschick
Interesse an chemischen Vorgängen
Freude am Arbeiten im Team
Freude im Umgang mit technischen Anlagen
Hohes Sicherheitsbewusstsein
Exaktes Arbeiten
Gute bis sehr gute Deutschkenntnisse um Vorschriften lesen und verstehen zu können
Wie ist die Lehre aufgebaut?
In der zweijährigen Lehrzeit arbeiten die Lernenden in verschiedenen Produktions- und Entwicklungsabteilungen, wo sie die praktischen Tätigkeiten des CPP erlernen. An der Berufsfachschule in Aarau werden an einem Tag in der Woche die Fächer Chemie, Fachrechnen, angewandte Technologie, Allgemeinbildung und Sport unterrichtet. Teile der Ausbildung werden in überbetrieblichen Kursen vermittelt.
Hier findest du alle weiteren Informationen.
Voraussetzungen für diesen Beruf
Diese Lehrstelle ist in der Regel nur für Schulabgänger reserviert. Es werden keine externen Erwachsenen eingestellt.
Für diese Stufe 3 Lehre braucht es einen guten bis sehr guten Realschul- oder einen genügend bis guten Sekundarschulabschluss mit guten bis sehr guten Noten in Chemie, Physik und Mathematik inkl. Algebra.